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Soziales
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3800 Interlaken
Telefon 033 826 51 61
Telefax 033 826 51 00
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Der Bereich Soziales ist ein eigenständiger Bereich.

Leitung

Katharina Keller, Bereichsleiterin Soziales

Leitbild der Sozialkommission Interlaken-Unterseen

Grundlage, Verankerung und Absicht

Das Leitbild hält fest, von welchen Werten, Normen und Zielvorstellungen sich die Sozialkommission in ihrer Arbeit leiten lässt und dient als Grundlage für alle sozialpolitischen Entscheide, die in den Gemeinden Interlaken und Unterseen getroffen werden.

Das neue Sozialhilfegesetz vom 01.01.2002 regelt die Aufgaben und Kompetenzen der Gemeinden. Das Leitbild berücksichtigt diese gesetzlichen Bestimmungen.

Die Sozialkommission sorgt für die Kommunikation der Inhalte dieses Leitbildes gegenüber Bevölkerung, Gemeinderat, Verwaltung und Institutionen.

 

Visionen und Haltung

Alle Einwohnerinnen und Einwohner von Interlaken und Unterseen führen ein menschenwürdiges, selbstbestimmtes Leben. Alle haben die Möglichkeit, sich aktiv am gesellschaftlichen Leben zu beteiligen.

Die Fähigkeiten von Kindern, Jugendlichen, Einzelpersonen und Familien, ihr Leben eigenständig und selbstverantwortlich zu gestalten, werden gefördert. Wir setzen uns für den Erhalt der bestehenden Netze ein.

Wir respektieren jeden Menschen in seiner Einmaligkeit und begegnen ihm mit Offenheit und Wertschätzung. Wir orientieren uns an den Fähigkeiten der Einzelnen und fördern diese.

In der Zusammenarbeit beachtet die Sozialkommission ihre jeweiligen Kompetenzen und Verantwortung.

Die Beziehungen sind geprägt von Offenheit, Vertrauen und Kooperationsbereitschaft.

Wir setzen uns für ein Klima der Toleranz, Wertschätzung und gegenseitiger Achtung ein.

Wir sind zuverlässige Partner für Institutionen, Behörden, Bürger und Bürgerinnen.

Wir achten auf transparente verantwortungsvolle Information gegenüber Behörden und Bevölkerung.

 

Rahmenbedingungen, Handlungsspielraum und Ziele

Die Arbeit der Sozialkommission basiert auf den gesetzlichen Bestimmungen und Aufträgen von Bund, Kanton und Gemeinde. Sie werden ergänzt durch gemeindeeigene Richtlinien, Massnahmen und Projekte.

Die Sozialkommission ist verantwortlich für die fachgerechte Umsetzung dieser Aufgaben. Die Prävention nimmt in allen Bereichen einen hohen Stellenwert ein.

Die Sozialkommission gibt sich folgende Kernaufgaben: Förderung und Intensivierung der Jugendarbeit (Betätigungs-, Mitwirkungs- und Begegnungsmöglichkeiten), Initiierung und Förderung sozialer Projekte, familienergänzende Betreuungsangebote, Angebote für ältere und/oder chronischkranke Menschen.

Politische und gesellschaftliche Rahmenbedingunen wechseln ständig. Dies hat Einfluss auf die sozialpolitischen Aufgaben. Dadurch sind zeitgemässe Antworten auf die entstehenden Bedürfnisse gefordert. Die Sozialkommission erkennt den Bedarf rechtzeitig und setzt sich auf kommunaler und regionaler Ebene für eine rasche Realisation dieser Angebote ein.

Altersleitbild

Alter ist nicht gleich Alter und die Betagten sind nicht alle gleich!
Die Zukunftsperspektive der älteren Menschen von heute ist ein immer längerer dritter Lebensabschnitt. Die Bevölkerung in der Schweiz hat eine der höchsten Lebenserwartungen der Welt: 79.4 Jahre bei den Männern, 84.2 Jahre bei den Frauen. Die neue Rentnergeneration ist vielseitig interessiert, selbstverantwortlich und bei immer besserer Gesundheit. Eine aktive Lebensgestaltung ist gefragt.
Die Alterspolitik darf nicht nur auf die Diskussion um Versorgungsstrukturen und Kosten im Bereich der Pflege und Betreuung reduziert werden.

Die zentralen Themen der Alterspolitik sind:

die Vielfalt und die Individualität des Alters

Koordination aller Akteure der Alterspolitik und der Altersarbeit

Nutzung der Erfahrung von älteren Menschen als gesellschaftliche
Ressource

Prävention und Gesundheitsförderung im Alter

Alterspolitik stellt eine Querschnittsaufgabe dar und tangiert als solche viele unterschiedliche Politikbereiche.
Das vorliegende Altersleitbild ist eine überarbeitete Version aus dem Jahre 2003 und bildet die Grundlage für die Alterspolitik unserer Gemeinden. Die Arbeitsgruppe wollte bewusst ein schlankes Altersleitbild und konzentrierte sich daher auf Fragen, welche den Grossteil der Betagten betreffen, wohl wissend, dass damit nicht sämtliche Altersfragen abgedeckt sind.

Das Altersleitbild 2013 wurde unter Federführung der Sozialkommissionen Bönigen, Gsteigwiler, Interlaken, Matten, Ringgenberg, Unterseen, Wilderswil und unter Einbezug von verschiedenen Fachorganisationen und Fachpersonen aus dem Altersbereich sowie von Seniorinnen und Senioren erarbeitet. Ihnen allen gebührt grosser Dank für die engagierte Arbeit!

Arbeitsgruppe «Leitbild Alter»
Roger Berthoud, Ressortvorsteher Soziales Unterseen